Montag, 16. Juni 2014

Ein ekeliges, aber wichtiges Thema: Hundehaufen

Ein ekeliges, aber wichtiges Thema: Hundehaufen

Es ist im wahrsten Sinne ein lästiges Thema. Hundekot. Doch es ist eines, das Hund und Mensch jeden Tag beschäftigt. Und zwar mehrmals. Es ist ein grundlegendes Bedürfnis, das JEDES Lebewesen besitzt. Daher ist es eigentlich die natürlichste Sache auf der Welt. Aber zugleich auch eine der Unangenehmsten.



Konflikt mit anderen

Unsere Hinterlassenschaften sind vor allem bei den Menschen, insbesondere bei Nicht-Hundebesitzern ein empfindliches Thema. Daher ist es kein Wunder, dass auf öffentlichen Plätzen, Wegen und Straßen Herrchen und Frauchen Hundekot entsorgen müssen. Das versteht sich auch irgendwie von selbst. Und die meisten Hundebesitzern kommen dieser Aufgabe auch gewissenhaft nach. Dennoch gibt es Ausnahmen und wegen gerade dieser werden gewissenhafte Hundebesitzer oftmals angemeckert und gemaßregelt. Frauchen hat immer, selbst wenn wir nur ganz kurz Gassigehen, ihre EIGENEN "Kackabeutel" dabei. Sie findet es selbst nicht gut, wenn überall Hundehaufen herumliegen neben, an oder sogar auf Wegen innerhalb eines Wohngebiets, wo Nicht-Hundebesitzer Spazieren gehen und Kinder spielen. Aus diesem Grund verlaufen unsere Gassirunden auch weit weg von jeder Wohnsiedlung, wo sich allenfalls Reh, Hase oder Fuchs über den Hundekot aufregen könnten. Einem Disput mit Bauern gehen wir aus dem Weg, da ich an der Leine sowieso nicht auf Felder oder Wiesen meinen Output hinterlassen kann. Sollte es doch einmal passieren, dass ein Häufchen daneben geht, dann macht sie es sogar in der Natur weg.



Ungerechtigkeit

Ein empfindlicher Punkt als verantwortungsvoller Hundebesitzer ist die oftmals herrschende Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Denn Katzenbesitzer machen die Hinterlassenschaften ihrer Tiere selbstverständlich nicht weg. Sie führen sich auch nicht pflichtbewusst an der Leine oder bringen ihnen bei, sich von fremden Grundstücken oder fremdem Eigentum (insbesondere PKWs) fernzuhalten. Es geht hier nicht darum Hunde und Katzen zu vergleichen, denn normalerweise sind Hunde deutlich größer und gefährlicher (haha) als Katzen. Obgleich mancher Chihuahua kleiner als manche Katze ist und es Geschichten gibt von Katzen, die unberechenbar, weil ohne jegliche Vorwarnung, gekratzt und gebissen haben. Nun ja, das müssen böse Verleumdungen und Märchen sein, denn für Katzen wurde bislang weder eine Anleinpflicht noch das Gebot, Hinterlassenschaften zu entsorgen, erlassen. Sei´s drum. Frauchen hat zumindest ein reines Gewissen, weil sie sich um meine Verunreinigungen kümmert und mich Sitzmachen lässt am Wegesrand, wenn uns Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer oder Autos entgegen kommen.

Wissenswertes 

Hier ein guter und gleichzeitig lustiger Beitrag zum Thema "Output" von Hunden. Am besten gefiel Frauchen der Abschnitt über die Begutachtung der vierbeinigen Hinterlassenschaft. Das haben sie und ihre Mutter schon bei Justine gemacht. Und auch meine Häufchen werden seit Welpenzeiten angeschaut und bewertet.
Zum Thema "Kackabeutel" sei noch Folgendes gesagt. Ein paar mehr Mülleimer würden die Motivation mancher Hundebesitzer zum Wegräumen der Hündischen Hinterlassenschaften bestimmt noch erhöhen. Mancheiner ekelt sich davor, die Kottüte mehrere Kilometer lang in der Hand tragen zu müssen. Darüber hinaus wäre der ein oder andere Mülleimer auch für anderen Müll wie Flaschen, Verpackungen, etc., der achtlos hingeworfen wird, weil gerade keiner in der Nähe ist, ein guter Entsorgungsort. Den Kot einzusammeln, die Tüte aber einfach auf den Boden zu werfen, ist ebenso schädlich für die Natur wie anderer Müll. Plastik wird uns Menschen nämlich lange Zeit überleben.

In diesem Sinne: ist der Hund gesund, stimmt´s auch mit dem Output. Und der wird brav entsorgt, wenn er dort stattfindet, wo es andere stören könnte. Fröhliches Gassigehen euch allen.




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